Löwenzahn: Bitterkraft für Leber und Entgiftung

weiss gekleidete spüortliche frau steht auf einem felsen und macht yoga

Kaum kündigen sich die ersten kälteren Tage an, erreichen mich alljährlich bereits die ersten Anfragen zum Thema Leberentlastung und „Entgiftung“. Und das, obwohl das üppige Weihnachtsessen noch nicht einmal stattgefunden hat!

Ich kann diesen Wunsch, dem Körper Gutes tun zu wollen, gut nachvollziehen.

Dennoch bitte ich meine Kunden zu diesem Zeitpunkt noch um etwas Geduld.

Nämlich bis zu jenem Moment, in dem die Natur neu erwacht und an Zweigen und Ästen die ersten Knospen sichtbar werden.

Jetzt fällt es dem Körper leichter loszulassen, zu regulieren und sich zu entlasten. Prozesse laufen effizienter, schneller und oft spürbar müheloser ab. Wir arbeiten sozusagen mit der Natur und nicht gegen sie.

Und es ist bald soweit!

Der Frühling steht vor der Tür — und damit auch das Entgiften und das Entlasten der Leber.

Worum geht es beim Entgiften?

Bei diesem Prozess werden Stoffwechselabbauprodukte und Umweltproblemstoffe aus ihren Depots im Körper gelöst und ausscheidbar gemacht.

Die Organe und Systeme, die dabei eine Hauptrolle spielen sind die Leber, die Niere, unser Lymphsystem und der Darm.

Die Liste der Problemstoffe umfasst Medikamente, Nahrungsmittel-Toxine aus umweltmedizinischer Sicht, Wohngifte (Weichmacher, Holzschutzmittel), Abgase, Reifenabrieb, Feinstaub u.v.m.

Und ich verrate Ihnen sicher kein Geheimnis, wenn ich auf die Leberbelastung durch Alkohol, Stress, Fastfood, Nikotin und Süßigkeiten hinweise.

Spätestens an dieser Stelle wird uns klar, dass eine Systementlastung für jeden was ist.

Und das regelmäßig!

Hierbei muss ich jedoch eine Einschränkung machen.

Während einer Schwangerschaft und während der Stillzeit sollten keine Entgiftungskuren (wie z.B. auch keine Amalgam-Entfernungen beim Zahnarzt) gemacht werden. Das Kind fungiert nämlich wie ein Schwamm, der die Schadstoffe der Mutter aufsaugt. Die Folgen sind chronische Leiden beim Kind.

Was muss ich noch wissen?

Entgiften ist anstrengend und braucht Zeit.

Ganz vereinfacht lässt sich eine Entgiftung mit einem Großputz, einem Frühjahrsputz in ihrem Zuhause vergleichen. Alle, die das regelmäßig machen, wissen, da bleibt kein Stein auf dem anderen. In jedem Raum werden Möbelstücke verrückt, um in die verstaubten Ritzen dahinter zu gelangen, jedes Buch im Regal wird in die Hand genommen und abgestaubt, die Vorhänge werden abgenommen, gewaschen und wieder aufgehängt, in der Zwischenzeit werden die Fenster geputzt….

Während ich ihnen diesen Großputz schildere, bemerke ich, dass ich schon dabei ins Schwitzen komme und es anstrengend ist. Es braucht Durchhaltevermögen, Geduld, Zeit, Kraft. Während wir putzen schaut es in unseren Wohnräumen chaotisch aus. Aber dann! Wenn alles blitzeblank ist und jedes Stück wieder an seinem Platz steht, dann kommt dieses großartige Gefühl, es geschafft zu haben!

Und dann spürt man diese „sensationelle Energie“ (Die Worte einer Kundin) gepaart mit Wohlgefühl und Stolz!

Als Apothekerin liegt es mir am Herzen Menschen, die mit Gesundheitsthemen zu mir kommen Lösungen anzubieten, die

  • maßgeschneidert sind.
  • die Ursache im Auge haben.
  • im Einklang mit den Rhythmen der Natur stehen.

Und damit leite ich zu meinem Frühjahrsprogramm über.

Der Hauptgrund, warum Menschen dabei mitmachen wollen, ist lähmende Müdigkeit und Erschöpfung.

Die Müdigkeit wird als der „Schmerz der Leber“ bezeichnet. Und um die Leber dreht es sich bei meinem Frühjahrsprogramm.

Nämlich um die „gespannte Leber“ und wie wir Gestautes wieder in Fluss bringen.

Diese Leberstagnation zeigt sich nicht nur in Müdigkeit und Erschöpfung, sondern auch in Energiemangel, Schlafstörungen, Unwohlsein, Blähbauch, Reizdarmsyndrom, PMS, Verspannungen, Kopfschmerzen, Migräne, Druck- und Spannungsschmerzen im Brustbereich, Augenjucken, gerötete Augen, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmungen, Menstruationsbeschwerden, Myomen.

Zur Erklärung:
Bei meinem Programm verbinde ich Sichtweisen westlicher und östlicher Gesundheitslehren miteinander. Es umfasst Anweisungen für die Gestaltung des Tages (Schlaf, Sport, Essen) und individuelle Einnahmepläne.

Was können Sie gewinnen?
Energie, Leichtigkeit, Entschlossenheit, Tatendrang, Überblick. Und das nach 5 Wochen!

Ein kleiner Auszug aus dem Programm:
Was die Leber gar nicht mag sind Wind, Zorn, Frustration, Druck, Einengung, Perfektionismus.

Allgemeine Tipps fürs Frühjahr

  • Leben Sie Ihre Kreativität, unterbrechen Sie Routine.
  • Jetzt kann geschwitzt werden (Sauna, ausleitende Bäder).
  • Tragen Sie lockere Kleidung, die vor Wind schützt (Schal, dünne Kopfbedeckung).
  • Die Leber mag es sauer. (Röhrlsalat (Löwenzahnsalat) mit warmen Erdäpfeln, Kernöl und Apfelessig)  

Jetzt geht es nur mehr darum sich anzumelden!

Ich freue mich auf Sie!
Mag. Gabriele Weikhard-Hermes

Kur Paket Frühling

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